5 Merkmale, die eine Herrenuhr auszeichnen

WATZMANN Armbanduhr vor Oldtimer

1. Herrenuhr mit Schweizer Uhrwerk: Luxus oder bezahlbar?

Uhren mit Schweizer Uhrwerk sind nach wie vor das Maß aller Dinge. Das erste Kriterium, ob man es mit einer hochwertigen Uhr zu tun hat, ist eben jenes Schweizer Uhrwerk. Nur Uhrenhersteller, die ihre Produkte auch in der Schweiz endfertigen, haben in der Regel überhaupt Zugang zu diesen Qualitätsuhrwerken. Und hochwertige Uhrenmarken verwenden traditionell auch nichts anderes als Schweizer Uhrwerke. Trotzdem sind Schweizer Uhrwerke nicht gleich ein Luxus. Es gibt auch Uhren mit Schweizer Quarzwerk, die bezahlbar sind.

2. Auch exklusiver Geschmack kann bezahlbar sein.

Automatikuhren sind immer um einiges, wenn nicht sogar um ein Vielfaches teurer als Quarzuhren. Aber auch Herrenuhren mit mechanischem Schweizer Uhrwerk gibt es in Versionen, die durchaus bezahlbar sind. Man sollte überlegen, was einem der Aufpreis für eine Automatikuhr tatsächlich wert ist. Quarzuhren mit Schweizer Uhrwerk sind kaum weniger präzise. Der einzige Nachteil bei Quarzuhren besteht darin, dass die Knopfbatterien ca. alle drei bis vier Jahre erneuert werden müssen. Auch sollte man wissen, dass Uhrensammler Automatikuhren bevorzugen. Wer also nach bleibenden Werten sucht, sollte nach einer Schweizer Uhr mit Automatikwerk Ausschau halten, die bezahlbar ist. Geht es einem um eine Uhr, die täglich getragen werden kann, ist die Leistung einer Quarzuhr der einer Automatikuhr ebenbürtig.

3. Ein Lederarmband bietet bestmöglichen Tragekomfort.

Ein echtes Lederarmband ist ein Naturprodukt und wird sich nach einiger Zeit des Tragens verändern. Wer seine Uhr auch beim Sport und anderen schweißtreibenden Aktivitäten tragen möchte, sollte wissen, dass sich die Spuren auf Dauer ins Lederarmband hinein arbeiten. Es ist jedoch kein Problem, ein abgenutztes Lederarmband irgendwann einfach durch ein neues zu ersetzen. Ein Lederarmband bietet den besten Tragekomfort, weil es leichter ist als ein Metallband und zur menschlichen Haut besser passt als ein sportliches Kautschukband. Hochwertige Leder wertet die Uhr zudem noch zusätzlich auf, sowohl optisch, als auch vom Luxusfaktor.

4. Die Gehäusegröße sollte zum Handgelenk passen.

Aus Edelstahl sollte es sowieso mindestens sein, das Gehäuse einer guten und bezahlbaren Uhr. Was bei einer Herrenuhr darüber hinaus eine Rolle spielt: die Gehäusegröße. Im Trend liegen extragroße Gehäuse ab einem Durchmesser von 45 mm. Bei Durchmessern von unter 40 mm bewegt man sich umgekehrt bereits im sogenannten Unisex-Bereich, da auch Damen mittlerweile größere Uhren bevorzugen. Wer etwas kräftigere Handgelenke hat, sollte entsprechend größere Uhren wählen. Wer eher schmale Handgelenke hat, sollte hingegen nicht unbedingt zu Big-Size-Modellen greifen.

5. Die Wasserdichtigkeit ist ein Qualitätskriterium.

Aber Achtung: Wer mit seiner Uhr tauchen will, sollte sich gleich eine Taucheruhr zulegen. Ansonsten ist man ab einem Wert von 5 bar oder 5 ATM gegen die möglichen „Gefahren“ durch Eindringen von Wasser geschützt. Eine 5-bar oder 5-ATM-Uhr hält auch mal eine Schwimmstrecke aus. Allerdings gilt gerade hier: Keine Uhr wird besser, wenn man sie bis an ihre technischen Grenzen treibt. Und in der Sauna oder unter der Dusche sollte man ohnehin niemals eine Uhr tragen. Denn gegen die Bildung von Kondenswasser unter dem Gehäuseglas ist so gut wie keine Armbanduhr wirklich sicher.

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