5 Gründe, warum ein Mann eine Uhr braucht

1. Uhren sind persönliche Zeitmesser, keine unnötigen Accessoires.

Selbstverständlich kann man die Zeit auch am Handy ablesen. Dieses Argument hört man, wenn überhaupt, dann aber eher von Damen, die manchmal lieber Armbänder statt einer Uhr am Handgelenk tragen. Wer es also bequemer findet, ständig das Handy hervorzuholen als einfach auf die Armbanduhr zu schauen, benötigt vielleicht wirklich keine Uhr, hat dann aber wahrscheinlich auch keine einzige Krawatte im Kleiderschrank. Man kann auch ständig andere Menschen fragen, ob sie „zufällig“ wissen, wie spät es ist. Theoretisch käme „Mann“ also auch ohne Uhr „durchs Leben“.

2. Uhren sind persönliches Prestige.

Als Mann ernsthaft auf eine Armbanduhr am Handgelenk verzichten zu wollen, ist unnötiger Purismus, hat nichts mit dem Ausdruck individueller Persönlichkeit zu tun. Und wirkt vor allem niemals stilvoll. Es gibt keinen Lifestyletrend, nicht einmal einen Modetrend, der Verzicht auf Uhren unterstützt geschweige denn propagiert. Keine Frage: Ein Mann braucht eine Uhr, wenn er nicht nur „irgendwie“, sondern auch stilvoll durchs Leben kommen will. Was als Frage höchstens noch bleibt: Ab welcher Kategorie genau werden Uhren auch zu Prestigeobjekten?

3. Der hohe Stellenwert einer Automatikuhr.

Traditionell sind Uhren Automatikuhren. Entweder werden sie per Handaufzug solange mit Energie versorgt, bis man die Uhrzeit erneut einstellt und das Uhrwerk erneut aufzieht. Oder die Automatikuhr wird, wie heute bei modernen Automatikwerken üblich, durch die Bewegung des Handgelenks und durch eine zusätzliche Gangreserve mit Energie versorgt. Batteriebetriebene Quarzuhren gibt es in serieller Produktion erst ab Anfang der 1970er Jahre, sie sind im Verhältnis zur jahrhundertelangen Geschichte mechanischer Uhrenproduktion also eine sehr junge Erfindung. An den Nimbus einer stilvollen Automatikuhr reichen sie trotz ihrer präzisen Zeitmessfunktion eventuell nicht heran. Dennoch fällt die Entscheidung gerade in jüngerer Zeit zwischen diesen beiden Uhrentypen nicht immer leicht.

4. Eine Uhr ist eine gesellschaftliche Stilaussage.

Es gibt kaum weniger Uhren- als Autokenner auf der Welt. Man sollte also stets darauf vorbereitet sein, dass man vor allem in der Businesswelt auf stilbewusste Uhrenfreunde trifft, die schon mit einem Blick abschätzen können, wie stilvoll man selbst am Handgelenk ausgestattet ist. Protzig wäre also in den meisten Fällen ebenso wenig stilvoll wie zu schlicht und einfach. Mit einer Uhr mit Schweizer Uhrwerk und Lederarmband, die dann auch nicht die Welt kosten muss, bewegt man sich hingegen sicher auf so ziemlich jedem gesellschaftlichen Parkett.

5. Uhren sind ein Stück traditionelle Qualität.

Auf der allgemeinen Pyramide der materiellen Bedürfnisse rangiert eine Herrenuhr unter „Eigenheim“, „Auto“ und „Urlaub“, aber deutlich vor maßgeschneiderten Anzügen, handvernähten Lederschuhen, Laptops, Handys, Computern und Software. In einem Schweizer Uhrwerk steckt hochpräzise, feinmechanische Handwerkskunst. Sie ist über Jahrhunderte hinweg gereift und bis heute in immer feineren Varianten bis hin zu den sogenannten „großen Komplikationen“ weiter entwickelt und verfeinert worden. Mit einer Automatikuhr erwirbt man ein Stück dieser Tradition und macht sie zu seiner eigenen, persönlichen Angelegenheit.

2 Idee über “5 Gründe, warum ein Mann eine Uhr braucht

  1. Robert sagt:

    Kein einziger der 5 Gründe ist wirklich stichhaltig. Ich wette die meisten Drogendealer tragen teure Armbanduhren. Eine Taschenuhr hat für meinen Geschmack wesentlich mehr Stil. Alle versuche mir eine Armbanduhr `anzugewöhnen` verliefen übrigens komplett im Sande. Ich fühle mich wie ein angeketteter Sklave mit diesem „Störfaktor“ an meinem Handgelenk. Eine Armbanduhr ist es einfach nicht!

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